Anteil erneuerbarer Energien nimmt weiter zu

Die von der Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel vor knapp drei Jahren ins Leben gerufene Energiewende schreitet weiter voran. Auch im vergangenen Jahr konnte der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtenergiemenge weiter gesteigert werden und nähert sich langsam aber stetig der 25-Prozent-Marke an.


Regenerative Energieträger auf dem Vormarsch

Waren es 2012 noch 22,8 Prozent, so konnte die Quote der erneuerbaren Energien im Jahr 2013 auf 23,4 Prozent gesteigert werden, das belegt die aktuelle Bilanz des BDW. Beinahe jede vierte verbrauchte Kilowattstunde stammte daher aus der Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie bzw. aus der Nutzung von Biomasse zur Gasgewinnung. Die Windkraftanlagen hatten dabei mit 7,9 Prozent den größten Anteil, gefolgt von den Biogasanlagen mit 6,8 Prozent. Weitere 4,5 Prozent wurden durch Photovoltaik erzeugt sowie 3,4 Prozent durch Wasserkraft und schließlich 0,8 Prozent durch Siedlungsabfälle. Gesteigert werden konnten die Anteile vor allem im Bereich Biogas und Sonnenkraft. Den Biogasanlagen kommt in diesem Energiemix insoweit eine besondere Bedeutung zu, da sich die Erzeugung von Strom bei dieser Form der Energiegewinnung steuern lässt. Anders sieht es bei Wind- und Sonnenkraftanlagen aus, da diese nur bei vorhandenem Wind bzw. Sonnenschein Strom produzieren können. Insofern ist das überdurchschnittliche Wachstum im Bereich Biogas besonders begrüßenswert.

Im privaten Rahmen lohnt sich vor allem Photovoltaik

Auch immer mehr private Verbraucher gehen dazu über, zumindest einen Teil des Energieverbrauchs über eigene Erzeugung abzudecken. Windkraftanlagen für den heimischen Gebrauch bilden hier weiterhin die Ausnahme. In der Regel sind es eher Photovoltaikanlagen, welche auf den Hausdächern installiert werden. Dank garantierter Einspeisevergütung auf zwanzig Jahre sind die Investitionsrisiken gering. Umgekehrt steigen die Preise für Strom weiterhin regelmäßig an, weshalb es durchaus sinnvoll ist, zumindest einen Teil des eigenen Stromverbrauchs nicht über die Netze zu beziehen, sondern selber zu erzeugen. Hierzu finden Sie auch interessante Hintergrundinformationen z.B. unter erneuerbare-energie-fakten.de und Wissenswertes zum Thema der erneuerbaren Energien.

Auch für Anleger bieten sich Chancen

Da die Abkehr von der friedlichen Nutzung der Atomkraft beschlossene Sache ist und die weltweiten Vorräte an Öl, Gas und Kohle immer weiter zurück gehen, ist die Energiewende alternativlos. Da wundert es nicht, dass immer mehr Anleger in erneuerbare Energien investieren. Denn um den Anteil regenerativer Energien weiter zu erhöhen, wird die öffentliche Hand deren Ausbau weiter unterstützen. Insofern bleibt der Bereich Ökostrom auf Jahre und Jahrzehnte hinaus ein Wachstumsmarkt.

Fotoquelle: Carola Schubbel – Fotolia

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