Brennstoffzellen – wer erfand den Energiewandler?

Eine Brennstoffzelle kann chemische Energie in elektrische Energie umwandeln. Damit ist sie zumindest in der Theorie besser als eine Wärmekraftmaschine, die heiße Gase aus chemischen Energieträgern in mechanische Energie umwandelt.

Der Erfinder der Brennstoffzelle ist nicht genau belegt. Es wird angenommen, dass Sir William Robert Grove (1811 bis 1896) die Erfindung der Brennstoffzelle zu. Der hat die „galvanische Gasbatterie“ vorgestellt, in der man durch Zusammenwirkung von Sauerstoff und Wasserstoff Strom erzeugen konnte.

Wissenschaftlich bekannt gemacht hat das Prinzip aber der Technik Experte Christian Friedrich Schönbein. Der hat an der Universität Basel Versuche durchgeführt, bei denen er zwei Platindrähte in eine Elektrolytlösung steckte. Bei der handelte es sich höchstwahrscheinlich um Schwefelsäure. Die beiden Drähte wurden mit Wasserstoff bzw Sauerstoff umspült. Als Resultat konnte Schönbein zwischen den Drähten eine Spannung feststellen.

Der Wissenschaftler veröffentlichte seine Resultate 1839 im „Philosophical Magazine“. Die Brennstoffzelle wurde dann als „Gasbatterie“ von Grove 1842 entworfen.

Sie geriet über die Entdeckung der Elektrodynamik durch Werner von Siemens Ende des 19. Jahrhunderts in Vergessenheit. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Brennstoffzellen wiederentdeckt, um für die Raumfahrt Strom bereitzustellen. Momentan wird auf dem Gebiet der Brennstoffzellen eifrig geforscht, da nach Wegen zur Alternativen Energiegewinnung und zum Betrieb von Elektrofahrzeugen gesucht wird.

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