China: Mega-Solarprojekt geht an den Start

Die chinesische Regierung macht mit dem Klimaschutz ernst: Das beweist ein kürzlich gestartetes Solarprojekt in der Provinz Gansu. Die Photovoltaik-Zellen sollen künftig 1,1 Megawatt Strom liefern.






China investiert in grüne Projekte

China erlebt seit einigen Jahren eine erstaunliche wirtschaftliche Entwicklung. Von den ökonomischen Wachstumsraten können westliche Länder nur träumen. Doch ist nicht alles Gold was glänzt – das enorme Wachstum geschieht zunehmend zu Lasten der Umwelt. Die chinesische Industrie verschmutzt in steigendem Maße die Natur, die Sicherstellung der immer umfassenderen Energieversorgung macht jedwede Klimaschutzpolitik zunichte. Die negativen Auswirkungen dieses Trends erkennen nun auch die staatlichen Behörden. Deshalb investieren sie zum Beispiel in Gansu in erneuerbare Energien. Dafür stellt der Staat riesige finanzielle Mittel zur Verfügung: Das Solarprojekt in dieser Provinz kostet insgesamt 1,1 Milliarden Euro. Dieses Jahr sollen Module mit einer Leistung von rund 300 Megawatt ihren Betrieb aufnehmen. Das Projekt zeigt, dass China mit großem Engagement nachhaltiger wirtschaften will. In der politischen Führungsriege hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Land nur auf diese Weise dauerhaft vorankommen kann.

Warum nachhaltiges Wirtschaften in Asien so wichtig ist

Diese Investments zahlen sich zweifach aus. Erstens werden die Bewohner in diesen Ländern entlastet. Der unverantwortlich schnelle Ausbau der Industrie hat viele Folgeschäden gezeitigt. In großen Städten müssen die Bewohner beispielsweise mit massivem Smog kämpfen. In ländlichen Regionen mussten Einwohner gar ihre Heimat verlassen, weil die Landstriche aufgrund der Verseuchung von Erde und Gewässern nicht mehr bewohnbar sind. Dem können die Verantwortlichen nur mit einer Strategie begegnen, die wirtschaftliches Wachstum mit ökologischer Sensibilität verbindet. Insbesondere Deutschland, mit einer hoch entwickelten Erneuerbaren-Energie-Branche, kann diesen Weg unterstützen. Viele Vertreter der Wirtschaft und Politik bewiesen bereits, dass sie sich für eine ökologische Energieversorgung und ein insgesamt nachhaltiges Wirtschaften in diesen Staaten einsetzen. Der Cleantech Kongress in Frankfurt bestätigt dies, viele Verantwortliche hatten die Einladung wahrgenommen – mehr dazu unter www.presseportal.ch.

Nachhaltiges Wachstum, die Welt profitiert

Viele Staaten wollen Wachstum, um zu Industrienationen wie Deutschland aufzuschließen. Ökologisch bringt das aber meist große Probleme mit sich. Es muss das Interesse des Westens sein, diesen Anspruch mit den Maßstäben der Klimaschutzpolitik zu verbinden. Länder wie Deutschland können für eine nachhaltige Entwicklung die Voraussetzungen schaffen, indem sie zum Beispiel die dafür notwendige Technologie liefern.

Copyright: Thinkstock, iStock, Jeff_Hu

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