Die Geschichte der SKL-Lotterie

Tausende Menschen konnten sich als Losbesitzer bei der SKL-Klassenlotterie schon über Millionengewinnen freuen. Vor knapp sechs Jahrzehnten gründeten die Bundesländer Klassenlotterien und ermöglichten den Bürgern des Landes so, an attraktiven Ziehungen teilzunehmen.

Seit 1947 lässt die SKL-Lotterie Gewinner jubeln

Als die Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg noch nicht offiziell gegründet war, kümmerten sich die Bundesländer bereits um die Organisation von Klassenlotterien. In der damaligen finanziellen Not wollten sie damit eine dringend benötigte Einnahmequelle erschließen, die schicksalsgeschlagene Bevölkerung hoffte auf das große Losglück. Dabei kam es zu einer Zweiteilung: Die nördlichen Länder hoben die Nordwestdeutsche Klassenlotterie aus der Taufe, die südlichen Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz die Süddeutsche Klassenlotterie. Die Gründung erwies sich als kluge Entscheidung, viele Menschen nahmen das Angebot an und beteiligten sich an der Klassenlotterie. Allein im Herbst 1947, in der ersten Spielrunde, verkaufte die SKL-Lotterie etwa 140 000 Lose. Diese Zahl beeindruckt in einer Zeit, als die meisten Menschen kaum über Geld verfügten und sich viele Männer noch in Kriegsgefangenschaft befanden. Im Zuge des Wirtschaftswunders schossen die Verkaufszahlen nach oben, in den 2000er-Jahren erreichte die Süddeutsche Klassenlotterie Jahresumsätze von über 700 Millionen Euro.

Fusion zur Gemeinsamen Klassenlotterie der Länder: Marke SKL bleibt

1990 erweiterte sich die Süddeutsche Klassenlotterie, nach der Deutschen Einheit gesellten sich die Länder Sachsen und Thüringen hinzu. 2012 führten die 16 Bundesländer dann eine grundlegende Fusion durch. Die Parallelstruktur von Nordwestdeutscher und Süddeutscher Klassenlotterie schafften sie aus Gründen der Kosteneffizienz ab, nun bieten alle 16 Bundesländer das Losangebot unter dem Dach der Gemeinsamen Klassenlotterie der Länder an. Die Marke SKL blieb aber erhalten, da sie sich seit Generationen bei den Menschen eingeprägt hatte. Auch heute erfreuen sich die Lose der SKL großer Nachfrage. Das liegt unter anderem daran, dass die Lotterie die Teilnahme immer attraktiver gestaltet. So gibt es besondere SKL-Event-Ziehungen mit interessanten Preisen. Auch die TV-Show zum „Tag des Glücks“ trägt zur Aufmerksamkeit bei. Mehr Infos hierzu finden Sie auf der Seite der SKL Boesche.

Die SKL-Lotterie: eine feste Institution in der Bundesrepublik

Die Geschichte der SKL-Lotterie wurzelt im Jahr 1947, als die süddeutschen Bundesländer diese öffentlich-rechtliche Anstalt gründeten. Die Umsatzzahlen stiegen rasant an, hohe Gewinnausschüttungen lockten Millionen Losverkäufer. Meilensteine waren die Erweiterung mit Sachsen und Thüringen nach der Wiedervereinigung sowie die Schaffung der Gemeinsamen Klassenlotterie der Länder, die Marke SKL besteht jedoch fort.

Bild von: jaschin – Fotolia

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