Dreimonatshoch: Goldpreis erholt sich wieder

Dreimonatshoch: Goldpreis erholt sich wieder

Der Goldpreis ist seit Jahrhunderten ein wichtiger wirtschaftlicher Indikator. In sicheren Zeiten blieb er meist stabil oder sank sogar. Im Zuge der Finanz- und der Eurokrise kletterte er dagegen auf immer neue Höhen, um schließlich wieder leicht nachzugeben. Die Lage in Südeuropa hat sich allerdings alles andere als nachhaltig stabilisiert und auch in den USA gibt es eine Reihe ungeklärter Fragen in Bezug auf die Staatsverschuldung. Diese und andere Unsicherheiten führen derzeit zu einem erneuten Anstieg.

Altgold zum richtigen Zeitpunkt veräußern

Während der Goldankauf im Zuge der Finanzkrise massiv umworben wurde, herrscht derzeit auf den Werbekanälen in diesem Zusammenhang eher Ruhe. Gleichwohl befindet sich der Goldpreis auf einem Niveau, bei welchem man darüber nachdenken kann, ungetragenen oder geerbten Schmuck zu Geld zu machen. Denn viel Luft nach oben hat der Goldpreis nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht und das Aufbewahren von Altgold bringt keine wirkliche Sicherheit mit sich. Insofern ist es am Vernünftigsten, die alten Stücke dann zu verkaufen, wenn der Markt gute Preise bietet. Vor der Veräußerung sollte man sich allerdings über diese genau informieren und nach Möglichkeit mehrere Angebote einholen. Am einfachsten geht dies, wenn man bei Juwelieren mit eigenem Goldankauf vorbeigeht und den Schmuck vor Ort auf seinen Wert hin untersuchen lässt oder man nutzt die Möglichkeit des Briefankaufs, z.B. durch www.rheinische-scheideanstalt.de.

Gold ist nur als Reserve sinnvoll

Umgekehrt macht es derzeit nur bedingt Sinn, selbst in Gold zu investieren. Zwar bietet das Edelmetall ein hohes Maß an Sicherheit durch Wertbeständigkeit, welche sich über Jahrtausende hinweg bewährt hat. Andererseits erzielt man mit einem Investment in Gold keine Form von Rendite. Einen Gewinn wirft Gold nur ab, wenn es zu einem höheren Preis wieder verkauft werden kann. In Zeiten hoher Goldpreise lohnt ein Einstieg also nicht, sofern man nicht kleine Teile seines Vermögens gegen die Gefahren einer schweren wirtschaftlichen Krise absichern möchte.

Starke Ausschläge sind kurzfristig nicht zu erwarten

Unabhängig davon, ob man sich von Altgold trennen oder in Gold investieren möchte, hat man derzeit genügend Zeit, über einen Aus- bzw. Einstieg nachzudenken. Auch wenn bei den Goldpreisen in den letzten Jahren mehr Bewegung stattfand, als in den Jahren zuvor, gehört es als Geldanlage immer noch zu den stabilsten Formen bei der Wertentwicklung.

Bild: thinkstockphotos, iStock, 178482443, Elnur

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