Fahrtkostenpauschale – eine ewige Diskussion

Zwischen Bürgern, Arbeitgebern und Finanzämtern hat sich auch die Fahrtkostenpauschale zu einem alljährlichen Wettstreit entwickelt. Streitpunkt ist dabei vor allem die Abgaben- bzw. Rückzahlungshöhe. Die Rahmenbedingungen des Gesetzgebers bieten darin neben den harten Fakten auch Spielräume.

Grundlage für Inanspruchnahme der Fahrtkostenpauschale ist nicht allein ein Arbeitsplatz. Seit 2004 kann die Pauschale erst bei einer bei einer Entfernung des Arbeitsplatzes von über 20 km zum Wohnort geltend gemacht werden.

Ab dieser Entfernung kann beim Arbeitgeber eine steuerfreie Unterstützung von bis zu 0,30 € pro Kilometer beantragt werden. Sollte von dieser Betrag jedoch geringer ausfallen bietet sich die Möglichkeit die Differenzspanne beim Finanzamt als Werbungskosten abzusetzen.

Die Höhe der Pauschale unterscheidet sich zusätzlich bei der Art des Fahrzeugs. So stehen etwa folgende Beträge pro Fahrtkilometer in Verhältnis zu den unterschiedlichen Fahrzeugtypen:

PKW 0,30 €

Motorrad/Motorroller 0,13 €

Moped/Mofa 0,08 €

Fahrrad 0,05 €

Für jede aus beruflichen Gründen auf einer Dienstreise im PKW oder auf Motorrädern mitgenommenen Person kann eine zusätzliche Fahrtkostenunterstützung in Höhe von 0,02 € bzw. 0,01 € beansprucht werden.

Grundsätzlich macht der Gesetzgeber keine Unterscheidung zwischen der Art des Antragstellers. Für Angestellte oder Selbstständige gelten damit die gleichen Fahrtkostensätze.

Trotz der seit 2004 bestehenden Diskussion um die Verfassungsmäßigkeit der Pauschale unter diesen Voraussetzungen besteht m.e. in naher Zukunft keine Aussicht auf eine Änderung der Situation. Nicht nur Gottes Mühlen mahlen langsam!

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