GEZ abmelden und Geld sparen – Wer darf sich befreien lassen?

Viele Menschen sehen die GEZ als eine windige Angelegenheit und sind mit den ständigen Erhöhungen äußerst Unzufrieden. Unabhängige, nicht über Werbung finanzierte, Sender sind aber wichtig für die Medienlandschaft Deutschlands.

Nichts desto trotz, gibt es Möglichkeiten der Entrichtung zu entkommen. Dies nennt sich dann die Befreiung von der Rundfunkgebühr. Einige Gruppen haben die Möglichkeit – auch online – sich dieser Gebühr zu entledigen. Allerdings muss man dafür einen Antrag stellen und zwar jedes Mal neu – also alle halbe Jahre. Das auch noch unaufgefordert.

GEZ muss man zahlen, sobald man einen TV, ein Radio oder einen internetfähigen Rechner hat

Dabei müssen alle Belege als Kopie beigefügt sein, die jemanden berechtigen sich von der Rundfunkgebühr befreien zu lassen.

Folgende Merkmale berechtigen per Gesetz zur Befreiung:

  • Wenn man Sozialhilfe (Hartz 4 | AlG II) oder Arbeitslosengeld bekommt. Hierzu muss man den Bewilligungsbescheid befügen.
  • Rentenempfänger. Auch hier den Bewilligungsbescheid befügen.
  • Asylbewerber mit Bescheid über Leistungen
  • Azubis, die nicht bei ihren Eltern leben.
  • Sonderfürsorgeberechtigte – also Menschen mit Behinderung. Bei Blinden und Gehörlosen muss das RF-Zeichen vorliegen.
  • Pflegefälle – als Empfänger von Pflegehilfe
  • Pfleger, denen ein Lastenausgleich zusteht
  • Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, die in einer stationären Einrichtung leben.

Die GEZ wird bei Besitz (nicht Gebrauch!) eines Radios, TVs oder einem Computer mit Internetzugang – nicht pro Haushalt – erhoben. Nur wer die oben beschriebenen Kriterien erfüllt, darf sich von der Gebühr befreien lassen. Die einzig andere Methode ist es, keines der erwähnten Geräte zu besitzen. Wer den Antrag zu spät stellt, muss für den Zeitraum bis zur Freistellung zahlen.

GEZ ist übrigens die Abkürzung für Gebühreneinzugszentrale.

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