Grafikkartenkühler: Günstig ist nicht immer gut

Im großen und ganzen gibt es 2 Arten von Kühlern: passive und aktive.
Passive Kühler bestehen aus einem gefrästen Aluminium- oder Kupferblock, wobei Kupfer die höhere Wärmeleitfähigkeit hat, der sich auf dem zu kühlenden Chip befindet. Gekühlt wird durch die vergrößerte Oberfläche des gefrästen Blocks. Sie sind sehr günstig, aber nicht sonderlich effektiv.

Aktive Kühler sind passive Kühler auf denen ein Ventilator montiert wurde.Hier erfolgt die Kühlung wieder durch die vergrößerte Oberfläche, wird aber durch den Lüfter unterstützt indem die erwärmte Luft weggeblasen wird.
Der Wärmetransport ist hierbei viel höher als bei den passiven Kühlern, aber durch den Lüfter ist eine zusätzliche Lärmquelle im PC vorhanden. Gemildert werden kann der Geräuschpegel durch den Einsatz geregelter Lüfter, die nur dann anspringen, wenn ein Temperaturschwellenwert erreicht wird.

Sie sind teurer und kühlen besser als passive, aber können sehr laut werden.

Heat-Pipes kommen ursprünglich aus der Raumfahrt und werden dort u.a. zum kühlen von Satelliten eingesetzt.
In einem hermetisch geschlossenen Kupfer- oder Aluminiumrohr befindet sich ein Gas, das bei Raumtemperatur (20°C) flüssig ist. Die Kühlung erfolgt durch den Wechsel zwischen flüssigem und gasförmigen Zustand des Gases, ähnlich wie beim Kühlschrank.
Die Heat-Pipe wird bei Hig-End-Karten noch durch einen zusätzlichen, geregelten Lüfter unterstützt.
Der Wärmetransport ist so hoch, das der Lüfter nur bei Volllast der Karte anspringt.

Es gibt noch die Möglichkeit die Grafikkarte mit Wasser zu kühlen, aber der Aufwand, bzw. Preis steht in einem schlechten Verhältnis zur erreichten Kühlwirkung

Ich persönlich würde Heat-Pipes einsetzen, obwohl sie mit zu den teureren Kühlmethoden gehören, ist das Preis/Leistungsverhältnis am besten.Außerdem sind so gekühlte Karten sehr leise und halten den Geräuschpegel des Systems sehr niedrig.

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