Immobilien als Kapitalanlagen (Teil 1)

Wenn jemand der Meinung ist, seine zu zahlenden Steuern seien zu hoch, überlegt er sich geeignete Mittel und Methoden, diese Steuerlast zu minimieren. Das geschieht in den meisten Fällen durch den Erwerb von Immobilien, die als Kapitalanlage genutzt werden und an fremde Personen vermietet werden.

Denn durch die Fremdvermietung kommt der Eigentümer einer Immobilie in den Genuss von Steuervorteilen.
Selbstverständlich muss er die Mieteinnahmen zunächst einmal steuerlich gegen sich geltend machen lassen. Es ist aber durchaus möglich, die Ausgaben den Einnahmen gegenüber zu stellen, sodass in der Gesamtsumme die Steuerlast geringer ausfällt. Zu diesen Ausgaben gehören die Verpflichtungen gegenüber der finanzierenden Bank einerseits sowie die Kosten für Abschreibung, die linear auf 2 % pro Jahr verteilt werden können, andererseits.
Steuermindernd nicht geltend gemacht werden können durch den Eigentümer die Ausgaben für die laufende Kosten der Immobilie, die der Mieter in Form der allgemein als Nebenkosten bezeichneten Posten wie Grundsteuer, Energiekosten, Hausversicherungen, etc. zu zahlen hat. Das Honorar eines Hausverwalters jedoch, der in aller Regel nur in größeren Anlagen mit Eigentumswohnungen tätig ist und beauftragt wird, müssen die Mieter nicht tragen. Diese Kosten muss der Immobilienbesitzer selbst übernehmen.

Wie oben erwähnt, können jährlich 2 % Abschreibungen auf die nicht eigengenutzten Immobilien geltend gemacht werden. In diese Summe werden die Kosten für die Immobilie, die Finanzierungskosten und die Ausgaben für die vor Inbezugnahme der Wohnung anfallenden Renovierungskosten eingerechnet. Dazu können sowohl alltäglich Arbeiten wie das Streichen oder Tapezieren gehören, aber auch kostenaufwendigere Dinge wie das Austauschen von Fenstern oder das Renovieren eines Badezimmers.

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