Immobilien als Kapitalanlagen (Teil 2)

Als abschreibungswürdige Kosten für den Immobilienkauf werden neben dem Kaufpreis die zusätzlich anfallenden Kosten für den Notar, das Grundbuchamt, das Finanzamt mit der Berechnung der Grunderwerbsteuer sowie der Makler – sollte das Objekt durch diesen vermittelt worden sein – eingerechnet. Alle diese vorgenannten Posten legen den im Kaufvertrag festgesetzten Kaufpreis als Orientierung für die Berechnung ihrer jeweiligen Gebühren zugrunde.

Zu den Finanzierungskosten gehören in der Regel alle die mit dem Erwerb der Immobilie zusammenhängenden Kosten der Finanzierung, die im Sinne des § 9 Abs. 1 Nr 1 EStG als Werbungskosten abzugsfähig sind. Dazu zählen in allererster Linie die Schuldzinsen der Darlehensverträge (Bereitstellungszinsen und Kreditprovisionen mit eingerechnet) und die mit dem Kreditvertrag in Zusammenhang zu bringenden Kosten für die Geldbeschaffung wie Abschlussgebühren, Kosten von Kreditvermittlern etc.Man muss sich jedoch vor dem Kauf eines Kapitalanlageobjektes mit der Mietentwicklung auf dem Wohnungsmarkt beschäftigen. Wird die Miete, die für die Finanzierung und Unterhaltung der Immobilie benötigt wird, nicht erreicht oder steht die Immobilie lange Zeit leer, ist das steuerlich sicher erst einmal von Vorteil. Jedoch können die wenigsten Kapitalanleger einen langen Leerstand mit vorhandenem Eigenkapital auffangen.

Da man eine Immobilie als Kapitalanlage in aller Regel längere Zeit halten will, muss man beispielsweise auch eine Entwicklung berücksichtigen, wo der für das Objekt zu erzielende Mietzins von den jeweiligen Kommunen in ihren Mietspiegeln niedriger angesetzt wird als vorher. Dann muss man sich dieser Entwicklung stellen und sein Objekt günstiger anbieten.

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