Infrastrukturinvestitionen als Chance für Anleger

Infrastrukturinvestitionen als Chance für Anleger

Der Ausbau der Infrastruktur wird in den nächsten Jahren viele Milliarden Euro an Kapital erfordern. Infrastrukturinvestitionen erstrecken sich nicht nur auf den Netzausbau im Zusammenhang mit der geplanten Energiewende, auch für Verkehrswege, Telekommunikationsnetze oder Einrichtungen der Daseinsvorsorge werden riesige finanzielle Mittel benötigt. Für private Anleger ergeben sich dadurch zusätzliche Anlagechancen.

Riesiger Bedarf an Infrastrukturinvestitionen

Die Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen ist eigentlich eine Aufgabe der öffentlichen Hand. Angesichts wachsender Verschuldung und knapper öffentlicher Kassen wird aber zunehmend auch privates Kapital mobilisiert. Die Geldanlage in Infrastrukturvorhaben gilt als vergleichsweise sicher. Die Einnahmen der Projekte sind in der Regel gut kalkulierbar, da sie aus praktisch garantierten Mieterträgen, Nutzungsgebühren, Mauteinnahmen, Netzentgelten und ähnlichem bestehen. Risiken liegen eher in der Investitionsphase von Infrastrukturvorhaben. Hier kommt es wesentlich auf das Management an, ob Projekte zeitgerecht und im geplanten Kostenrahmen fertiggestellt werden. Infrastrukturerweiterung ist im Übrigen nicht nur in Deutschland ein Thema, auch international besteht ein gewaltiger Bedarf am Infrastruktur-Ausbau. Vor allem in den Schwellenländern ist dies der Fall.

Fondsanlagen: Gestaltungen im Überblick

Die typische Form der Beteiligung an Infrastrukturvorhaben sind geschlossene Investmentfonds. Damit beteiligt sich ein Investor in der Regel an einem bestimmten Infrastrukturprojekt oder an einem überschaubaren Pool von Projekten, zum Beispiel Flughäfen, Seehäfen, Autobahnen usw. Als Anleger wird man hier praktisch zum Mitunternehmer an einem solchen Vorhaben – mit allen unternehmerischen Chancen und Risiken. Beteiligungen sind dabei eher langfristig ausgelegt und erst ab größeren Beträgen möglich. Die offene Fondsanlage in Infrastrukturprojekten ist bisher noch die Ausnahme, sie ist aber seit einigen Jahren zulässig. Offene Infrastrukturfonds investieren in eine Vielzahl von Infrastrukturprojekten oder in Unternehmen, die besonders vom Infrastruktur-Ausbau profitieren. Risikostreuung ist dabei das Ziel. Private Anleger können hier schon mit geringen Beträgen einsteigen. Ein Vorteil ist die Verfügbarkeit der Fondsanlage, denn Anteile können wieder zurückgegeben oder ggf. veräußert werden.

Infrastrukturinvestitionen reduzieren Risiken

Infrastrukturinvestments (z.B. bei Thomaslloyd Infrastrukturinvestitionen) versprechen in der Regel keine spektakulären Renditen. Sie sind aber recht sicher. Besonders gut eignen sie sich zur Beimischung in einem bestehenden Anlageportefeuille. Da die Erträge von Infrastrukturprojekten oft wenig konjunkturanfällig sind, haben sie einen sehr positiven Risikodiversifikationseffekt. Wer in Infrastrukturprojekte investiert, sollte eher einen längeren Anlagehorizont im Blick haben. Für spekulative Investments eignen sie sich weniger.

Picture: Andreas Haertle – Fotolia

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