Klein, schwarz, verführerisch – so wird Ihr Espresso perfekt

Espresso ist der Muntermacher unter den Kaffeesorten. Der kleine Italiener ist bei vielen Kaffeegenießern nicht nur beliebter, er ist auch noch wesentlich aromatischer als Filterkaffee. Neben der Auswahl der Kaffeebohne unterscheidet sich der Espresso aber auch in der Zubereitung von herkömmlichem Kaffee. So wird Wasser mit hohem Druck durch das Kaffeepulver gepresst, damit dieses sein volles Aroma entfalten kann. Doch worauf ist noch zu achten, damit Ihr Espresso auch perfekt wird?

Die Röstung und Kaffeemischung

Der Duft einer frisch gebrühten Tasse Filterkaffee zieht jeden Morgen durch viele Haushalte. Der Geschmack hält oft nicht, was der Duft verspricht. Immer mehr Verbraucher setzen daher auf eine andere Spezialität – den Espresso. Die Zubereitung einer Tasse Espresso ist ein kleines Kunststück. Es gilt also auf die Details zu achten, um einen guten Espresso zu erkennen oder zu brühen. Zunächst kommt es auf die Röstung der Bohnen an. Für einen Espresso sollten die Arabica oder Robusta schonender und länger geröstet werden. Die Bohnen erlangen so eine dunkle Farbe und enthalten weniger Säure. Das hebt den Geschmack des Kaffees. Des Weiteren ist die Mischung der Bohnen ausschlaggebend. Ein Espresso überzeugt durch seine blumige Note, die er von der Arabica erhält, und dem hohen Anteil an Koffein, welchen die Robusta beisteuert. Eine ideale Mischung der Bohnen garantiert den optimalen Espresso. Sie sollte zu maximal vierzig Prozent aus Robusta bestehen. Andernfalls schmeckt der Espresso zu bitter. Es gibt aber nicht die eine perfekte Espressomischung. Die Experten des berühmten italienischen Kaffeerösters Lavazza (http://www.lavazza.com/de/) kreierten 1956 die klassische, immer noch beliebte Espressomischung Qualità Oro. Doch damit gaben sich nicht zufrieden, sondern probierten unbeirrt weiter, um neue Mischungen mit besonderen Geschmacksnoten zu finden – bis heute. Denn natürlich gibt es bei jedem Kaffeeliebhaber persönliche Vorlieben.

Eine perfekte Tasse Espresso

Die optimale Mischung der Bohnen garantiert noch keine perfekte Tasse Espresso. Auch auf die Zubereitung kommt es an. Für Espresso sollte jede Tasse einzeln zubereitet werden. Dafür eignen sich spezielle Kaffeeautomaten, die das Wasser mit hohem Druck durch das Pulver pressen. Nur dieses Vorgehen garantiert, dass sich Kaffeepulver und Wasser nur kurz berühren. So werden die Aromen des Kaffees freigesetzt und Säuren oder Bitterstoffe in nur geringen Mengen gelöst. Achten Sie auch darauf, die Bohnenmischung an einem kühlen, dunklen und luftdichten Ort zu lagern. Der Kaffee verliert sonst schnell seine Aromen und kann – mit der Zeit – sogar ranzig schmecken.

Den Espresso genießen

Für einen exzellenten Espresso sollten Sie also auf dunkel geröstete Bohnen achten. Die Mischung sollte aus höchstens vierzig Prozent Robusta-Bohnen bestehen und anschließend kühl, luftdicht und dunkel gelagert werden. Bei der Fertigung darf der Druck nicht zu gering sein, damit das Wasser schnell durch den Kaffee gepresst wird. Ist das alles gegeben, steht dem perfekten Espresso-Genuss nichts mehr im Wege.

Artikelbild: Thinkstock, iStock, milosljubicic

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