MedCup: Platz vier für Schümann-Crew

Nach der Absage der abschließenden Wettfahrt wegen zu starken Windes in Marseille kam die Schümann-Crew mit der „Platoon“ bei der MedCup-Trophy in Frankreich über einen vierten Platz nicht hinaus.

Die Crew der Hochsee-Rennjacht „Platoon“ aus Hamburg rangierte nach der zweiten Segel-Regatta am Morgen noch auf dem dritten Platz. Aber nach einer umstrittenen Protestentscheidung, bei der die spanischen Yacht Bribon bevorteilt wurde, verpasste die 15-köpfige Crew ihren ersten Podiumsplatz.

„Das ist schon ein bisschen gemein, denn die Wiedergutmachung ist für die Spanier nach einer geringfügigen Berührung mit einer russischen Yacht viel zu hoch ausgefallen“, argumentierte Schümann. „Für alle anderen, die sich ihre Punkte hart erkämpfen müssen, war das eine kleine Ohrfeige“, sagte der dreimalige Olympiasieger verärgert weiter.

Wegen des stürmischen Mistrals, der mit über 30 Knoten blies, musste die abschließende Wettfahrt gestrichen werden. So war für das deutsche Team die Chance gleich Null, sich noch vor die Spanier zu schieben. „Wir sind insgesamt trotzdem zufrieden, auch wenn wir wissen, dass da noch ein bisschen mehr geht“, bilanzierte der Taktiker der „Platoon“.

Als Sieger in Marseille ging Larry Ellisons Team mit dem dreimaligen America’s Cup-Gewinner Russell Coutts auf der USA 17 (26 Punkte) hervor. Zweiter wurde die schwedische Artemis (32 Punkte). Die „Platoon“-Crew erreichte mit 41 Punkten im MedCup- Gesamtklassement den vierten Rang.

Der MedCup, sozusagen die Champions Leage der Profisegler, findet seine Fortsetzung am 30. Juni vor Sardinien. Im September wird die Profi-Regatta vor Portimao in Portugal beendet.

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