Moderne Gasthermen – das können sie

Kaum ein Stoff hat eine so große Wärmekapazität wie Wasser – während man sich die Eigenschaft beispielsweise in Kühlsystemen zunutze macht, hat sie bei der Erzeugung von Warmwasser einen Nachteil. Denn für die Warmwasserbereitung wird entsprechend viel Energie benötigt. Moderne Durchlauferhitzer überzeugen allerdings durch eine hohe Effizienz.

Sauber und ökologisch: Gasthermen arbeiten mit hoher Effizienz

Der größte Vorzug bei diesem System wird durch die leistungsmodulierende Arbeitsweise erbracht: Darunter wird der Umstand verstanden, dass ein solcher Erhitzer das Wasser in Abhängigkeit zur Außentemperatur erhitzt. Bei besonders warmer Umgebung wird die Leistung auf nur noch 40 bis 50 Prozent zurückgefahren – mit entsprechenden Vorteilen für den Gasverbrauch. Darüber hinaus werden solche Gasthermen heute mit moderner Brennwerttechnik gebaut. Damit wird die Hitze der Abgase eine zweites Mal verwendet, was den Wirkungsgrad weiter erhöht. Besonders für Neubauten hat das den Vorteil, dass ein Schornstein gar nicht mehr notwendig ist: Die Abgase werden durch die Rückgewinnung so weit abgekühlt, dass Sie durch ein dünnes Edelstahlrohr abgeleitet werden können.

Durchlauferhitzer: Kompakte Bauweise, hohe Effizienz

Ein grundsätzlicher Vorteil der Warmwasserbereitung durch eine solche Gastherme liegt noch darin, dass sie nur jenes Wasser in Temperatur bringt, welches gerade benötigt wird. Moderne Gasthermen erreichen das, indem die Wasserleitung lediglich vorbeigeführt wird. Wird ein Wasserhahn geöffnet, dann schaltet sich die Therme ein, um die entsprechende Menge Wasser aufzuheizen. Der Wirkungsgrade einer solchen Therme besteht bei rund 85 Prozent – das heißt also, die zugeführte Wärmeenergie wird fast vollständig zur Erhitzung des Wassers genutzt. Zudem kann die Bauweise des Gerätes so sehr kompakt ausfallen. Im Gegensatz dazu steht der Gasheizkessel: Hierbei wird ständig eine bestimmte Menge Wasser auf Temperatur gehalten. Dadurch wird zwar während der Nutzung akut weniger Energie benötigt, der Gesamtbedarf liegt allerdings weit höher als beim Durchlauferhitzer. Denn das ungenutzte, heiße Wasser gibt natürlich ständig Wärmeenergie ab, die permanent wieder zugeführt werden muss. Zudem wird das Wasser immer „frisch“ zubereitet – damit besteht kein Risiko von Legionellen.

Fazit: Umrüstung auf moderne Gastherme senkt Energieverbrauch

Warmwasserbereitung lässt sich heute sehr energieeffizient gestalten: Mit einer modernen Gastherme (hier zum Beispiel) statt eines Heizkessels kann die Energie fast vollständig zur Wassererhitzung genutzt werden; durch Brennwerttechnik wird sogar die Energie der Abgase verwertet. Zudem ermöglicht die leistungsmodulierende Arbeitsweise heutiger Anlagen eine Senkung des Gasverbrauchs in der Übergangszeit: Entsprechend der höheren Außentemperatur fahren sie auch ihre Leistung herunter. Wenn Sie Ihr Warmwasser noch mit einem alten System erhitzen, sollten Sie in jedem Fall über eine Umrüstung nachdenken.

Bild gestellt von: Lianem – Fotolia

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