Nokia Ovi Store: Aufschliessen zu den Profis

Seit 2009 ist Nokia nun auch dabei und möchte sich seine Scheibe abschneiden vom mobilen App-Kuchen. Erfahren Sie mehr über den Store von Nokia.

Ovi Store: Ein Stück vom App-Kuchen

Der Ovi-Store bietet ähnlich wie z.B. der AppStore multimediale Inhalte wie Spiele, Bilder und Klingeltöne bereit zum Download. Nokia möchte 50 Millionen Kunden mit seinem Store erreichen. Dabei hatte der Store zu Anfang mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Der Store ist zu erreichen über alle Geräte auf denen das Betriebssystem Symbian läuft. Bevor man jedoch in den mobilen Shopping-Genuss kommt, muss man sich jedoch registrieren. Ist dies einmal getan, lassen sich die Applikationen entweder direkt über das Telefon oder via PC herunterladen.

Ovi Store: Fehlende Transparenz

Der Store teilt sich auf in vier Kategorien, aus denen der User schöpfen kann. Dabei sind weniger als 1000 Applikationen verfügbar, wesentlich weniger als der populäre AppStore bereit halt. Zu bemängeln ist, dass der Store nur 4% an Programmen bietet, die nichts kosten. Ebenfalls merkwürdig ist das Preismodel des Stores, das mancherlei Kunden verwirren dürfte. Die Progrämmchen kosten zwischen 1,99€ und 25€. Nun kommt es: Man kann bezahlen via Premium-Sms, Abrechnung via Internet, Kreditkarte oder via Debit-Karte. Warum eine Bezahlung via Bankeinzug oder Rechnung nicht möglich ist, bleibt schleierhaft. Der Programmierer zahlt eine Art Einmal-Gebühr und können im Gegenzug ihre Preise für die Apps selber bestimmen. 70% der Erlöse bleiben direkt beim Entwickler. Wurde das Programm jedoch via Premius-Sms oder Internet-Abrechnung gekauft, erhält der Entwickler nur noch 40-50% des Umsatzes. Diese Preis-und Umsatzstrukturen tragen zur weiteren Verwirrung bei.

Fazit: Hop oder Flop?

Der Ovi-Store ist Nokias Antwort auf den AppStore. Ob das Unternehmen jedoch an den Erfolg des App-Primus heran kommen wird, bleibt abzuwarten. Mangelnde Auswahl an Apps und eine undurchsichtige Preisstruktur hindern den Ovi-Store im Moment noch zu dem zu werden, was er eigentlich werden soll: Eine ernst zu nehmende Konkurrenz für Apple und Konsorten.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.