Praxisnah studieren: Mit Berufserfahrung die Karriere starten

„Grau, treuer Freund, ist alle Theorie …“, sagt Mephisto zum belesenen Faust und was Goethe bereits erkannte, sollten sich angehende Akademiker auch heute noch zu Herzen nehmen. Ein Praktikum ist nur eine der in Frage kommenden Möglichkeiten, schon während der Ausbildung praktische Erfahrungen zu sammeln.



Ein Studium im Elfenbeinturm?

Junge Männer und Frauen, die sich heute an einer Universität oder Hochschule immatrikulieren lassen, träumen in der Regel von einer erfolgreichen beruflichen Karriere und sehen das Studium nicht als Selbstzweck. Jeder weiß, dass ein attraktiver Job nur mit einem guten Abschluss zu bekommen ist. Um die Prüfungen erfolgreich zu bestehen, müssen sich Studenten viel theoretisches Wissen aneignen, doch das beste Grundlagenstudium wird Ihnen später nur nützen, wenn Sie Ihre Kenntnisse anwenden können. In vielen Studienrichtungen ist ein mehrwöchiges Praktikum bereits fester Bestandteil der Ausbildung wie es auch verschiedene Studienrichtungen am EBC Euro-Business-College vorsehen. Vielleicht haben Sie Glück und finden eine Stelle als Werkstudent? Auf diese Weise können Sie erste Berufserfahrung sammeln, Ihr Einkommen aufbessern und Ihre theoretischen Kenntnisse erproben. Erfahrungsgemäß wird die Lernmotivation vieler Studenten durch solche Einsätze deutlich gesteigert.

Praxiserfahrungen als Pluspunkte bei einer Bewerbung

Gute Zeugnisse reichen nicht immer aus, um einen Personalchef zu überzeugen. Kann ein Bewerber Erfahrungen im Ausland vorweisen, steigen seine Chancen auf den erhofften Job erheblich. Es muss nicht unbedingt ein internationales Studium sein – ein längeres Auslandspraktikum ist ebenfalls geeignet, die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Arbeitgeber wissen es zu schätzen, wenn junge Bewerber sich bereits im Ausland bewährt haben. Untersuchungen zeigen, dass der Bewerber mit der höchsten Qualifikation nicht automatisch bei der Einstellung bevorzugt wird. Viele Unternehmen schätzen Absolventen mit einem Bachelor-Abschluss, sehen es aber gern, wenn die Mitarbeiter sich nach einer gewissen Einarbeitungszeit in einem Aufbaustudium zusätzliche Kenntnisse aneignen, um auf der Karriereleiter emporzusteigen. Ob ein Masterstudium, eine Promotion oder ein berufsbegleitendes Studium der richtige Weg ist, hängt vom Fachgebiet und von den persönlichen Umständen des Betreffenden ab.

Praktische Erfahrungen sind hilfreich

Nutzen Sie jede sich bietende Gelegenheit, Ihr frisch erworbenes Wissen in der Praxis zu erproben! So spüren Sie schnell, in welchem Bereich es eine berufliche Perspektive für Sie geben könnte und Sie werden viel zielgerichteter studieren.

Bild: Robert Kneschke – Fotolia

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