Rio de Janeiro

Wenn man Rio de Janeiro hört, hat man meist unweigerlich braungebrannte Surfer, sonnenhungrige Touristen und Bikini-Strandschönheiten vorm inneren Auge.

Natürlich denkt man auch an Samba-Klänge und Bossa-Nova Musik, welche aus den allermeisten Strassencafes fröhlich nach draußen klingen. Und natürlich das größte Spektakel, welches alljährlich tausende und mehr Menschen nach Rio de Janeiro lockt, der Karneval nicht zu vergessen.

Aber Rio hat mehr zu bieten. Rio de Janeiro ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens und liegt unmittelbar an der Guanabara-Bucht. Andre Gonçalves entdeckte die Bucht am 1. Januar 1502 und gab ihr diesen Namen, weil er sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt.

Heute leben im Stadtgebiet mehr als 6 Millionen Einwohner und knapp 12 Million zählt man im gesamten Einzugsgebiet. Cariocas nennt man die Einwohner – abgeleitet von einem Wort aus der Sprache der Eingeboren – was soviel wie „die Hütte des Weißen Mannes“ bedeutet.

Wirtschaftlich erlebt das Land gerade einen Aufschwung durch Industrie und Tourismus. Zudem wurde in den letzten Jahrzehnten Rio de Janeiro zum größten Petroluemgewinner des Landes erklärt, welches auf der Kontinentalplattform bei Campos befördert wird.

Die wunderschöne Hauptstadt – auch „Cidade Maravilhosa genannt –  wird von der unverwechselbaren Landschaft des Zuckerhut, der Corcovado und der Tijuca umgeben. Es ist im übrigen die größte Waldfläche der Welt, welche sich in einer Stadtzone.

Im Küstengebiet liegen die bekannten und historischen Städte wie Angra dos Reis, Búzios und Cabo Frio. In einigen Regionen wurden sogar Landschaften und Bräuche aus der deutschen und schweizerischen Kolonialzeit bewahrt.

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