RSS – Das Syndication-Format im Internet.

RSS mutet wie eines dieser unzähligen Tools an, mit der uns das WorldWideWeb seit Jahren überschüttet. Auf die meisten kann man sicherlich verzichten, aber dieses kleine orange Icon macht es einem inzwischen schwer, es zu ignorieren.

Doch was ist das eigentlich, RSS? Genaugenommen steht das Kürzel für „Really Simple Syndication“ oder „Rich Site Summary“. RSS ist nichts anderes, als ein System, um möglichst einfach Webinhalte auszutauschen.
Es wurde auf Basis des XML-Formates entwickelt, um einen Content-Austausch (Nachrichten, Diskussionen, Podcasts ect.)  zwischen Webseiten zu ermöglichen. Diese RSS-Feeds sind sehr kompakt aufgebaut und enthalten meist nur eine „Schlagzeile“ und einen Kurztext, der jeweiligen Nachricht, für die der User dann auf die Seite des Herausgebers wechseln muss.

Wenn man so will, sind RSS-Feeds Verlinkungen mit Kurzinformationen.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Der User kann Informationen von verschiedenen Webseiten erhalten, ohne umständlich zwischen den Seiten hin und her zu wechseln, sich durch Werbung zu klicken und umständlich nach den Inhalten zu suchen, die ihn interessieren. Der User kann also effektiv und in kurzer Zeit relevante Informationen erhalten, ohne die entsprechenden Webportale besuchen zu müssen.

Es wird damit möglich, Änderungen auf Websites zu registrieren und aufzunehmen ohne selbige speziell im Auge behalten zu müssen.

Entwickelt wurde RSS bereits 1997 von der Firma Userland. Zwei Jahre später übernahm Netscape das Format in seinem  myNetscape-Dienst. Seitdem begann der Siegeszug von RSS als führendes Syndication-Format, so dass es in unterschiedlichen Versionen bei inzwischen fast allen renommierten Onlineportalen a lá BBC oder Spiegel Online Verwendung findet. Populär wurde das Format allerdings über seine Präsenz in Online-Blogs.

Um RSS nutzen zu können, muss man auf der entsprechenden Webseite diesen Dienst abonnieren. Meistens reicht dazu ein einfacher Klick auf das Symbol mit anschließender Bestätigung. Die Entsprechenden RSS-Feeds lassen sich dann über einen ESS-Reader abrufen.

Diese Reader informieren den User automatisch über Nachrichten oder neue Beiträge, je nachdem, welche Dienste man abonniert hat. Diese Tools sind zum Teil kostenlos aber natürlich auch käuflich im Web oder im Fachhandel erhältlich.

Zudem ist es möglich, sich die Feeds auch über den Browser anzeigen zu lassen. Vorreiter war hierbei mal wieder Mozilla, aber auch Microsoft und Netscape werden nachziehen.

Mit den Readern verhält es sich, wie mit allen anderen Tools. Inzwischen gibt es zahlreiche verschiedene Anbieter mit verschiedenen RSS Readern und mit  unterschiedlichsten Funktionen. Die Auswahl des für die eigenen Ansprüche optimalen Readers fällt dementsprechend schwer.

Es macht also Sinn, die einzelnen RSS-Reader zu vergleichen und Vor- u. Nachteile einzelner Funktionen etwas näher zu erläutern. Und genau aus diesem Grund gibt es pulsethebook.com. Hier werde ich in regelmäßigen Abständen Beiträge rund um das Thema RSS-Reader posten.

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