Rückenschmerzen vorbeugen und Augen schonen: Auf die richtigen Büromöbel kommt es an

Rückenschmerzen vorbeugen und Augen schonen: Auf die richtigen Büromöbel kommt es an

23 Prozent aller Krankmeldungen von Angestellten und Beamten, die vorwiegend im Büro arbeiten, gehen auf Erkrankungen und Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates zurück. Büroarbeit mag zwar körperlich nicht besonders anstrengend sein, dennoch wird der Körper durch eine falsche Körperhaltung stark belastet. Dauerhafte Schädigungen insbesondere von Rücken und Augen können die Folge sein.

Krank durch falsches Sitzen

Viele Erkrankungen und Störungen des Bewegungsapparates entstehen, weil die meisten Menschen, die alltäglich im Büro arbeiten, falsch sitzen. Eine verkrümmte und schiefe Haltung vor dem Computer führt zur dauerhaften Schädigung der Wirbelsäule. Verspannungen und Rückenschmerzen sind die Folge. Doch nicht nur der Rücken ist betroffen, weit verbreitet ist auch der sogenannte Mausarm: Damit werden Verspannungen und Sehnenscheidenentzündungen bezeichnet, die durch die Bedienung von Maus und Tastatur hervorgerufen werden.

Auch die Augen werden durch die Büroarbeit und die stundenlange Konzentration auf den Bildschirm stark belastet. Deshalb sollte sich der Monitor stets mindestens 50 Zentimeter vom Kopf entfernt befinden. Laptops, bei denen die Distanz häufig geringer ist, sind damit für den dauerhaften Büroalltag nicht unbedingt geeignet. Auch spiegelnde Displays sind zwar schick, sie belasten die Augen aber zusätzlich.

Eine ergonomische Einrichtung schont den Körper

Um die Erkrankungen nicht nur zu behandeln, sondern ihnen im Büro schon gezielt vorzubeugen, sind ergonomische Büromöbel besonders wichtig. Sie können die körperlichen Belastungen deutlich mindern. Besonders sinnvoll ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch (zum Beispiel von der Firma Joma), denn dieser kann der individuellen Größe des Mitarbeiters angepasst werden. Bei manchen Modellen lässt sich die Schreibtischplatte sogar soweit anheben, dass man im Stehen arbeiten kann. So ist im Idealfall sogar ein Wechsel von stehender und sitzender Tätigkeit möglich, was die Gefahr einer einseitigen Belastung senkt.

Für Bewegung sorgen

Mit ergonomischen Büromöbeln, wie einem flexiblen Schreibtisch und einem rückenschonenden Bürostuhl, kann man den gesundheitlichen Folgen einer einseitigen Belastung am Arbeitsplatz vorbeugen. Wichtig ist außerdem regelmäßige Bewegung: Platzieren Sie zum Beispiel den Drucker außer Reichweite in einer anderen Zimmerecke, so sind Sie immer zu ein paar Schritten gezwungen, die den Bewegungsapparat entlasten.

Bildquelle: thinkstockphotos, iStock, 178174415, endopack

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