Sehschwächen – die Auswirkungen von Kurz- und Weitsichtigkeit

Die meisten Menschen, die auf eine Sehhilfe angewiesen sind, leiden unter Kurz- oder Weitsichtigkeit. Während Weitsichtige Objekte, die sich nah am Auge befinden, nur schlecht sehen können, leiden Kurzsichtige unter der erschwerten Wahrnehmung von weit entfernten Gegenständen. Erfahren Sie hier Wissenswertes über Ursachen, Symptome und Therapie von Kurz- beziehungsweise Weitsichtigkeit.




Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Bei weitsichtigen Personen ist meist entweder der Augapfel zu kurz, oder die Brechkraft von Hornhaut, Glaskörper und Augenlinse ist zu gering, sodass ein scharfes Bild erst hinter der Netzhaut entsteht. Betroffene können nur Gegenstände, die sich weiter weg befinden, scharf sehen, weshalb sie zum Beispiel Bücher oder Zeitungen am gestreckten Arm weghalten, um besser lesen zu können. Weitsichtigkeit wird mit einer positiven Dioptrienzahl (dpt) bezeichnet, die angibt, wie stark die Abweichung vom Normalwert (60 bis 65 dpt) ist. Die Korrektur des Sehfehlers erfolgt mit einer Brille oder mit Kontaktlinsen, die dafür sorgen, dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht. In bestimmten Fällen kann auch eine Laseroperation durchgeführt werden, die das Tragen von Sehhilfen überflüssig macht. Wie bei allen operativen Eingriffen gibt es jedoch gewisse Risiken, weshalb eine sorgfältige Aufklärung seitens des Arztes unerlässlich ist.

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Bei Kurzsichtigkeit erfolgt die Abbildung weit entfernter Gegenstände bereits vor der Netzhaut, was eine undeutliche und verschwommene Wahrnehmung zur Folge hat. Besonders beim Autofahren ist das äußerst problematisch, weshalb das Tragen einer Brille in der Regel unerlässlich ist. Die Diagnose beim Optiker oder Augenarzt erfolgt mithilfe eines einfachen Sehtests, mit dem die Sehschärfe überprüft werden kann (weitere Informationen z.B. auf www.fielmann.ch). Da diese je nach Lichtverhältnissen, Tageszeit und allgemeinem Wohlbefinden variieren kann, sollten die Werte mehrmals überprüft werden. Ist die Hornhaut ausreichend dick und hat die Sehfähigkeit sich in den letzten Monaten nicht deutlich verändert, kommt eine Laserbehandlung infrage, bei der etwas Hornhaut abgetragen wird, um den Sehfehler zu korrigieren.

Kurz- und Weitsichtigkeit sind gut korrigierbar

Bei Kurz- und Weitsichtigkeit handelt es sich um Sehfehler, die mithilfe von Brillen oder Kontaktlinsen in der Regel gut korrigiert werden können. In einigen Fällen kann jedoch auch eine Augenoperation sinnvoll sein, um die Sehfähigkeit dauerhaft zu verbessern. Lassen Sie sich ausführlich von Ihrem Augenarzt beraten, um herauszufinden, welche Option für Sie persönlich die beste ist.

Fotoquelle: Serguei Kovalev – Fotolia

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