So geht Baufinanzierung richtig

Ob Einfamilienhaus, Reihenhaus oder Eigentumswohnung: Viele Menschen hegen den Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Um sich diesen Wunsch zu erfüllen, sind nicht selten Finanzmittel erforderlich, die weit höher sind als das ersparte Kapital. Hier muss auf eine Fremdfinanzierung für das gewünschte Objekt zurückgegriffen werden.

Wie hoch ist der Kapitalbedarf?

Wichtig ist hier, dass der Kapitalbedarf richtig und rechtzeitig ermittelt wird. Diese Aufgabe muss vor der eigentlichen Finanzierung erfolgen und wird normalerweise mit Hilfe eines Finanzfachmannes durchgeführt. Dabei zählt man sämtliche Bau- oder Kaufkosten zusammen, wobei auch Kosten für Notargebühren, für den Immobilienkaufvertrag, die Grundschuldbestellung, die Grunderwerbssteuer und möglicherweise Erschließungskosten für das Baugrundstück anfallen. Hilfestellungen zur Berechnung findet man z. B. beim http://baufinanzierung-rechner.eu

Eigenkapital richtig einsetzen

Beim Finanzieren einer Immobilie stellt sich stets die Frage, wie hoch das eingesetzte Eigenkapital sein sollte. Eine optimale Antwort wird hier schwer zu finden sein und ist nur individuell ermittelbar. Grundsätzlich hängt immer sehr viel von den finanziellen Möglichkeiten jedes einzelnen ab. Bringt man genügend Eigenkapital für die Finanzierung der Immobilie ein, kann man beim weiteren Kreditbedarf bessere Konditionen erwarten. Es kann dann evt. ein Realkredit mit günstigerer Verzinsung in Anspruch genommen werden. Sollte eine Baufinanzierung ohne eigenes Kapital durchgeführt werden, ist fast immer mit einem hohen Zinsaufschlag zu rechnen. Man sollte jedoch nicht sein gesamtes Kapital für die Baufinanzierung nutzen. Häufig benötigt man für den Innenausbau und die Außenarbeiten mehr Geld, als ursprünglich veranschlagt.

Wie wird die Kreditwürdigkeit ermittelt

Die Banken achten bei der Kreditvergabe besonders auf die Bonität des Kreditnehmers. Darunter versteht man die Kreditwürdigkeit einer Person. Bei Privatleuten wird zur Ermittlung das Gehalt herangezogen. Von diesem zieht man die monatlichen Lebenshaltungskosten sowie mögliche fixe Beträge wie z. B. Zahlungen an Versicherungen oder bestehende Kredite ab.

Was dann noch übrig bleibt, kann für das Tilgen der Baufinanzierung verwendet werden. Bei Selbständigen und Freiberuflern dienen die Bilanzen als Berechnungsgrundlage. Einmalzahlungen bzw. Prämienzahlungen können dabei nicht berücksichtigt werden, denn diese erhöhen das zur Verfügung stehende Einkommen nicht regelmäßig. Handelt es sich um eine besonders anspruchsvolle Finanzierung, können zur Ermittlung des Einkommens weitere Gelder oder Anlagen herangezogen werden, um den Betrag für die Tilgung zu erhöhen.

Foto: peppi18 – Fotolia

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