Unternehmenskommunikation 2.0 – Facebook, Twitter, Google+

Die sozialen Netzwerke des Web 2.0 haben das Dialogmarketing revolutioniert. Nur wenige überregional tätige Firmen im Business to Consumer Bereich sind noch nicht bei Facebook, Twitter und Co. vertreten. Dieser Trend verstärkt sich durch die immer höheren Nutzerzahlen bei den verschiedenen Social Media Angeboten. Dabei haben allerdings bestimmte Plattformen für Unternehmen durchaus ihre Tücken.




Die Kommunikation verläuft nicht mehr einseitig

Schon vor dem Durchbruch des Internets mit Einführung des World Wide Web hatten sich viele Firmen bei ihrer Produktwerbung auf das Dialogmarketing konzentriert. Allerdings hatten Mailings ohne Gewinnspiel nur geringe Rücklaufquoten und die telefonische Kontaktaufnahme wurde von vielen Verbrauchern als so störend empfunden, dass sie gesetzlich beschränkt wurde. Im Web 2.0 erhält man als Unternehmen dagegen ein ungefiltertes Feedback zu den eigenen Produkten und Dienstleistungen und kann Dialogmarketing betreiben, das diesen Namen auch tatsächlich verdient. Dabei ist es gleichgültig, ob man das Marketing via Twitter und Google+ in eine langfristig geplante Kampagne mit einbindet oder ein eigenes Konzept für den Bereich Social Media entwirft: in jedem Fall ist die Reaktion der Rezipienten deutlich schneller und einfacher nachzuvollziehen als bei fast allen anderen Werbeformen.

Auch Kritik hilft weiter

Durch die Kommentarfunktion kann es dazu kommen, dass Kunden berechtigte oder unberechtigte Kritik über diese Kanäle öffentlich an ein Unternehmen weiterleiten. Für das Image ist dies selbstverständlich negativ. Andererseits bietet solche Kritik aber, wenn sachliche Argumente geliefert werden, auch die Möglichkeit, die eigenen Produkte und Prozesse nachhaltig zu verbessern. So führt Social Media zu einer Fehlerbeseitigung und Optimierung der Abläufe ohne die Beauftragung teurer externer Berater. Vor allem aber lassen sich auch die Annahme von geäußerter Kritik und die Umsetzung von Veränderungen über die sozialen Netzwerke kommunizieren. Die Kunden fühlen sich dann als solche auch wahr- und ernst genommen. Ein gutes Beispiel hierfür liefert z. B. der Twitter Account von Media Consulta

Besondere Vorsicht gilt bei Filmen

Ein weiterer Aspekt des Web 2.0 sind Portale wie YouTube oder Myvideo. Bei der Einstellung von Imagefilmen sollte man allerdings besonders vorsichtig sein, denn ungewollt komische Filme hängen Firmen noch jahrelang nach, während gut gemachte Videos häufig gar nicht wahrgenommen werden oder schnell wieder in der Versenkung verschwinden.

Bild: drubig-photo – Fotolia

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.