Virales Marketing: Diese Fehler sollten Unternehmen vermeiden

Unter viralem Marketing versteht man eine einfache und daher auch kostengünstige Art des Marketings, in der ein Verkäufer oder Dienstleister Social Media Netzwerke dazu nutzt, News und Informationen über sein Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen unter den möglichen Interessenten zu verbreiten. Virales Marketing hat sehr viele Vorteile, aber man sollte sich unbedingt auch über mögliche Probleme im Klaren sein, um diese bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Abgrenzung zur Werbung und mögliche Fehler

Es besteht beim viralen Marketing immer das Problem, dass die Grenze zu unerlaubten Werbemaßnahmen wie zum Beispiel „Product Placement“ oder zu Werbung, die auf unterschwellige Art zu beeinflussen sucht, sehr fließend ist. Wenn innerhalb redaktioneller Beiträge eine Werbung durch virales Marketing erfolgt, aber nicht als Werbung kenntlich gemacht ist, schadet sich das Medium auf die Dauer damit, denn es verliert seinen Kunden gegenüber so erheblich an Glaubwürdigkeit. Nutzt ein großes Unternehmen, eine Partei oder ein bekannter Künstler unter einem Pseudonym die Social Media Netzwerke aus, um so seine Werbung unterschwellig zu verbreiten, macht es nicht nur einen negativen, verzweifelten Eindruck, sondern ist auch nicht erlaubt.

Eigendynamik der Werbung berücksichtigen

Es kann passieren, dass eine Werbung extrem erfolgreich ist und auch sehr gut weitergegeben wird, aber eine derartige Eigendynamik entwickelt, dass nach relativ kurzer Zeit keine Verbindung mehr zum eigentlich zu bewerbenden Produkt oder der Dienstleistung zu erkennen ist. Das bekannteste Beispiel ist das Spiel Moorhuhn. Dort erinnert sich heute so gut wie niemand mehr daran, dass der Hintergrund dafür die Werbung eines Whisky-Herstellers gewesen ist.
Eine Gefahr bei Twitter oder einem Facebook-Aufritt ist es, dass dort das Marketing auf reale Menschen trifft und von ihnen kommentiert werden kann und wird. Durch einen negativen Kommentar oder ein Abdriften der Kommentare in eine völlig andere Thematik, kann eine Kampagne ins Gegenteil umschlagen. Hier gilt es ein professionelles „Krisen-Management“ an den Tag zu legen, um einen „Shitstorm“ zu vermeiden und die Community auf das Wesentliche zu fokussieren.

Mehr Vorteile als Nachteile?

Das virale Marketing ist für eine frische Selbstständigkeit mit kleinem Marketing-Budget sicherlich eine sehr gute Möglichkeit für eine preiswerte Art der Unternehmensdarstellung. Wichtig ist, dass Unternehmen, wie hier am Beispiel des Finanzunternehmens Thomaslloyd, bei der Kommunikation über Twitter oder Facebook, die Kunden erst nehmen und sich mit Ihnen auseinandersetzt. Der Kunde ist auch im Internet König und erwartet neben gutem Kundenservice auch ein hohes Maß an Information und Mehrwert.

Bildquelle: MR.LIGHTMAN – Fotolia

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