Was passiert eigentlich beim Gewinnen im Gehirn?

Dass Erfolgserlebnisse glücklich machen, ist allgemein bekannt. Doch wie stark die Auswirkungen auf die verschiedenen Regionen des Gehirns tatsächlich sind, wurde lange Zeit unterschätzt. Neue wissenschaftliche Studien haben jetzt gezeigt, dass ein Erfolg positive Effekte im gesamten menschlichen Nervenapparat mit sich bringt.





Gewinnen macht glücklich

Dafür, dass Gewinnen gute Laune oder sogar Euphorie auslöst, sind körpereigene Glückshormone verantwortlich, allen voran das Dopamin. Bisher nahmen Forscher an, dass sie nur in bestimmten Bereichen des Gehirns ausgeschüttet werden. Studien, bei denen Teilnehmer Schere, Stein, Papier gespielt haben und währenddessen mithilfe von Magnetresonanztomographie untersucht wurden, haben jedoch deutlich gemacht, dass alle Regionen des Nervensystems durch das Dopamin aktiviert werden. Im Ergebnis bedeutet das, dass Glücksgefühle sich weitaus stärker auf das Zusammenspiel der Körperzellen auswirken, als bisher vermutet.

So erhöhen Sie Ihre Erfolgschancen

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – dieses alte Sprichwort hat an Aktualität nicht verloren. Wenn Sie Ihre persönlichen Erfolgschancen steigern möchten, müssen Sie dafür selbst aktiv werden. Zunächst gilt es, zu überlegen, wie es um Ihre persönlichen Talente und Ziele bestellt ist. Schließlich sind Ihre Gewinnmöglichkeiten, in den Bereichen besonders gut, in denen Ihnen die Dinge leicht von der Hand gehen und Spaß machen. Das kann bedeuten, dass Sie sich um eine bessere Position im Job bewerben, öfter joggen gehen, um an einem Marathon teilzunehmen oder sich überwinden, in der Liebe neue Schritte zu wagen. Nicht immer muss Erfolg dabei mit Anstrengung verbunden sein. Auch ein Lotteriegewinn (mehr Informationen hier) kann dazu führen, dass Ihr Nervenapparat mit Glückshormonen überflutet wird.

Gefährliche Glücksgefühle

Doch nicht immer haben starke Glücksmomente positiven Ursprung. Auch die Einnahme bestimmter Genussmittel kann, ähnlich wie ein Lotteriegewinn, zur Ausschüttung von Dopamin im Nervenapparat führen. Forscher hoffen nun, dass sie die neuesten Ergebnisse zum Thema Glückshormone auch bei der Entwicklung effektiver Suchttherapien zur Anwendung bringen können.

Bildurheberrecht: Andrea Danti – Fotolia



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