Wie wird man Produktdesigner?

Produktdesigner entwerfen alltagstaugliche Produkte und achten auf die ausgewogene Balance zwischen dem guten Aussehen eines Gegenstands und seiner Alltagstauglichkeit. Der Beruf des Produktdesigners wird auch als Industriedesigner bezeichnet, da die klassische Aufgabe im Entwurf von industriell angefertigten Produkten besteht. Im Gegensatz hierzu entwerfen Designer mit künstlerischem Schwerpunkt Einzelstücke, bei denen sie der Alltagstauglichkeit mitunter eine eher geringe Bedeutung beimessen.

Der direkte Studiengang zum Produktdesigner

Zu den Kernkompetenzen der Produktdesigner gehören neben der Kreativität ein gutes technisches Verständnis und das Wissen um die verschiedenen Materialeigenschaften und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge. Für die Anfertigung von Zeichnungen und Modellen sind zudem künstlerische und handwerkliche Fähigkeiten vonnöten. Im Berufsleben entwerfen Produktdesigner nicht nur Produkte, sondern auch die passenden Verpackungen. Auch diese müssen für einen wirtschaftlichen Erfolg aus der Masse hervorstechen und zugleich die Produkte schützen. Eigenständige Studiengänge für angehende Produktdesigner bieten sowohl technische Hochschulen wie die Fachhochschule Aachen und die Dresdner Hochschule für Wirtschaft und Technik als auch Kunsthochschulen wie die Bildungseinrichtungen in Berlin-Weißensee, Weimar und Schwäbisch Gmünd an. Der Studiengang Produktdesign ist wie die meisten deutschen Studiengänge in einen Bachelor- und einen Master-Abschluss unterteilt, wobei weniger Einrichtungen den Master als den Bachelor anbieten.

Produktdesign als Schwerpunkt des Design-Studiums

Neben den direkten Studiengängen zur Ausbildung als Produktdesigner besteht die Möglichkeit, an unterschiedlichen Ausbildungseinrichtungen wie der Berliner Universität der Künste das Industriedesign als Schwerpunkt des Design-Studiums zu wählen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit zu einer Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner im dualen System. Als Aufbauausbildung bietet sich die Weiterbildung zum staatlich geprüften Gestalter im Bereich Produktdesign an. Die Ausbildung an einer Kunsthochschule legt den Fokus auf den künstlerischen Wert, während die betriebliche Lehre stärker an der praktischen Anwendung orientiert ist. Um zu überprüfen, ob man für den Beruf des Produktdesigners geeignet ist, bietet sich ein Berufspraktikum bei einer großen Agentur an. Ein solcher ist, besonders auf dem Gebiet des Verpackungsdesigns, die Agentur justblue Design in Hamburg.

Der Produktdesigner entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg

Ein gutes Produktdesign erhöht das Interesse der Verbraucher an einem Produkt. Bei der erstmaligen Kaufentscheidung für ein neues Parfum orientieren sich Kunden gleichermaßen am Duft und an der außergewöhnlichen Form des Flakons. Für einen dauerhaften Produkterfolg ist die Zweckmäßigkeit einer Konstruktion von großer Bedeutung, so dass Produktdesigner beide Gesichtspunkte gleichermaßen im Blick haben müssen.


Quelle des Bildes: Martin Green – Fotolia

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